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Information zum „Diesel Gipfel“

Toyota & Thema Luftreinhaltung in Städten

Im Zuge des Dieselgipfels wurde viel rund um Abgasmanipulationen, Software-Updates und Dieselfahrverbote in den Städten diskutiert. Wie so oft, wurden hier unterschiedliche Themen vermischt und tragen zur Verwirrung der Verbraucher bei. Der folgende Text soll die wichtigsten Punkte in Bezug auf Toyota klären:

 

Abgasmanipulation & mögliches Software-Update bei Toyota

Alle Toyota/Lexus Fahrzeuge entsprechen den jeweils gültigen Bestimmungen der Abgasgesetzgebung in vollem Umfang. Die durch die EG vorgegebenen Grenzwerte werden in den Messverfahren von Toyota/Lexus deutlich unterschritten. Es werden keine konditionierten Fahrzeugeinstellungen (wie z.B. Abschalteinrichtungen / Thermofenster) im Rahmen des Genehmigungsverfahrens eingesetzt, die unter den gegebenen Testumständen ein abweichendes Ergebnis erzielen (das bedeutet: Toyota hat keine sogenannte „Schummelsoftware“ benutzt).
Nach dem heutigen Stand der Diskussion um Abgasmanipulationen ergibt sich die Fragestellung für Toyota/Lexus nach einem Software-Update zur Verringerung der NOx-Werte aktuell nicht. Zum einen deshalb nicht, weil Toyota/Lexus bereits ein optimales Abgasverhalten zeigen. Zum anderen, weil eine weitere Reduzierung bestimmter Abgasbestandteile sich nicht ohne Einfluss auf andere Gegebenheiten (Abgasverhalten insgesamt, Verbrauch, Geräusch, Haltbarkeit etc.) realisieren lassen. Zudem sind die technischen Anforderungen bislang nur als Zielsetzung definiert und würde eine Anpassung bestehender EG-Richtlinien bedeuten.
Wenn in der weiteren zu erwartenden Diskussion, die technischen Rahmenbedingungen für eine NOx-Reduktion konkretisiert und die bislang gültigen Richtlinien angepasst werden, wird sich Toyota/Lexus, soweit erforderlich, mit dem Thema Software-Update befassen.

 

Luftreinhaltung in Städten

Das Thema Luftreinhaltung in Städten ist strikt von dem Thema „Abgasmanipulationen“ zu trennen.
Aufgrund einer EG-Richtlinie sind die Städte bereits seit dem Jahr 2010 aufgefordert bestimmte Emmissionsgrenzwerte einzuhalten. Hierzu gehören neben Feinstaub auch Stickoxide (NOx), die in der Diskussion um Abgasmanipulationen eine federführende Rolle spielen. Da Dieselfahrzeuge einen relativ hohen Anteil an Stickoxiden produzieren, kamen Fahrverbote für Dieselfahrzeuge als mögliche schnell wirksame Alternative in Betracht.
In diesem Zusammenhang kam kurzzeitig die „Blaue Plakette“ für Dieselfahrzeuge der Stufe Euro 6 in die Diskussion. Diese Kennzeichnung hätte ein selektives Fahrverbot nach Plakettenfarbe ermöglicht. Allerdings hätte diese Kennzeichnung eine nationale gesetzliche Regulierung erfordert. Fahrverbote sollten aber auf kommunaler Ebene getroffen werden.
In einem Gespräch zwischen Vertretern der Politik und der Automobilwirtschaft am 2. August 2017, "Nationales Forum Diesel" bzw. in den Medien auch der „Diesel Gipfel“ genannt, wurde die Zielsetzung vereinbart, für insgesamt 5,3 Millionen Fahrzeuge deutscher Hersteller eine NOx-Reduktion von bis zu 30% über Software-Up-Dates zu erreichen.
Die 30% sind angestrebtes Ziel, weil Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in etwa die gleiche Menge an NOx-Reduktion erzielen würden.
In den 5,3 Millionen Fahrzeuge sind 2,5 Millionen Fahrzeuge deutscher Hersteller enthalten, für die wegen Manipulation ein angeordnetes Rückrufverfahren besteht.
Darüber hinaus wurde gefordert, den Fahrzeugbestand durch wirtschaftliche Unterstützung der Kunden durch den Hersteller zu verjüngen oder die Autofahrer zu alternativen Antrieben zu bewegen. (Toyota bietet daher ab 16.8 beim Kauf eines Hybrid eine Diesel-Eintauschprämie an: https://www.toyota.de/news/toyota-tauscht-diesel-gegen-hybrid.json)
Die ausländischen Hersteller sind angehalten durch geeignete Maßnahmen ähnliche Ergebnisse zu erzielen.
Die Wirksamkeit der Maßnahmen wird der entscheidende Faktor sein, ob Fahrverbote selektiv oder generell angeordnet werden. D. h. in letzter Konsequenz, dass auch modernste Dieselfahrzeuge, ob nachträglich optimiert oder nicht, ob Euro6 oder schlechter, von einem Fahrverbot betroffen sein können, denn derzeit gibt es keinen Vorschlag für eine Kennzeichnung.

 

Warum ist Hybrid für uns eine Alternative

Hybrid sehen wir schon lange als saubere Alternative, nicht nur bezüglich der NOx Emissionen, die ein Benziner (und damit auch ein Hybrid) kaum emittiert. Mit Hilfe der Hybridfahrzeuge haben wir zum Beispiel unsere CO2 Flottenemissionen in den letzten Jahren erheblich senken können: http://www.toyota-media.de/blog/unternehmen/artikel/co2-bilanz-toyota-hybridpalette-schon-heute-unter-95-gkm
Gerade in der Stadt kann der Hybrid seine Vorteile optimal ausspielen. Durchschnittlich fahren Hybridfahrzeuge in der Stadt über 50% der Zeit im Elektromodus und tragen damit zur Luftreinhaltung bei. Selber ausprobieren kann man das bei einer Probefahrt im Handel: https://www.toyota.de/hybrid/deutschlands-tour-der-wahrheit.json
Toyota bietet die größte Palette an Hybridfahrzeugen an, vom Stadtflitzer Yaris über den Auris und Auris Touring Sport, die Prius-Familie, bis hin in den SUV-Bereich mit dem RAV4. Seit 1997 hat Toyota Hybridfahrzeuge im Programm und weltweit über 10 Millionen Fahrzeuge verkauft. Viele unserer Kunden haben bereits zum Hybrid gewechselt, der Verkaufsanteil lag bei Toyota im ersten Halbjahr 2017 bei knapp 50%!

 

Die häufigsten Fragen und Antworten

Hat Toyota „saubere“ Diesel ohne Schummelsoftware?

Ja, alle unsere Euro 6 Diesel (wie auch alle anderen Fahrzeuge) erfüllen die gesetzliche vorgegebenen Werte, ohne auf sogenannte „Schummelsoftware“ (wie z.B. Abschalteinrichtungen / Thermofenster) zurückzugreifen.

 

Wird Toyota Nachrüstlösungen bzw. Software-Updates anbieten?

Das können wir zum heutigen Stand noch gar nicht sagen, weil weder die technischen Rahmenbedingungen geklärt, noch die gesetzlichen Richtlinien entsprechend angepasst sind. Fakt ist, dass aktuelle Toyota Fahrzeuge bereits ein optimales Abgasverhalten zeigen. Darüber hinaus lässt sich eine weitere Reduzierung bestimmter Abgasbestandteile (vor allem bei älteren Modellen) nicht ohne Einfluss auf andere Gegebenheiten wie z.B. das Abgasverhalten insgesamt, den Verbrauch, Geräusche oder die Haltbarkeit realisieren.

 

Was ist unsere Lösung für saubere Mobilität?

Hybrid sehen wir schon lange als saubere Alternative, nicht nur bezüglich der noX Emissionen. Mit Hilfe der Hybridfahrzeuge haben wir zum Beispiel unsere CO2 Flottenemissionen in den letzten Jahren erheblich senken können: http://www.toyota-media.de/blog/unternehmen/artikel/co2-bilanz-toyota-hybridpalette-schon-heute-unter-95-gkm

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